Geschäftsordnung der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften/Dokument: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Dritter Teil. SprecherInnen .)
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# Der LSR kann einzelne Personen mit der Erfüllung bestimmter Aufgaben beauftragen. Diese müssen nicht Mitglieder einer Studierendenschaft sein.
 
# Der LSR kann einzelne Personen mit der Erfüllung bestimmter Aufgaben beauftragen. Diese müssen nicht Mitglieder einer Studierendenschaft sein.
# Ein Studierendenrat kann rechtsgeschäftliche Erklärungen für die KSS nur abgeben, soweit ein Beschluss des LSR dies zulässt.
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# Ein Studierendenrat kann rechtsgeschäftliche Erklärungen für die KSS abgeben, soweit ein Beschluss des LSR dies zulässt.
  
 
== Fünfter Teil. Übergangs- und Schlussbestimmungen. ==
 
== Fünfter Teil. Übergangs- und Schlussbestimmungen. ==

Version vom 14. März 2013, 15:07 Uhr

Geschäftsordnung der Konferenz Sächsischer Studentenräte

Erster Teil. Grundsätzliches.

§ 1 Name.

Die Konferenz der Sächsischen Studentenräte nennt sich auch Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS).

§ 2 Rechtsstellung, Aufgaben und Mitwirkung.

  1. Die KSS besteht aus den Studierendenschaften der Hochschulen im Freistaat Sachsen nach § 1 Abs. 1 SächsHSFG. Mitglieder sind alle Studierendenräte dieser Studierendenschaften, die den Zusammenschluss nach § 28 SächsHSFG bilden.
  2. Die KSS vertritt die Interessen der Studierendenschaften. Sie nimmt die Aufgaben nach § 24 Abs. 3 SächsHSFG wahr, soweit diese einer hochschulübergreifenden Vertretung bedürfen.

§ 3 Anerkennung von weiteren Mitgliedern.

  1. Vertretungen der einzelnen Studierendenschaften von staatlich anerkannten Hochschulen im Freistaat Sachsen, die keine Mitglieder gemäß § 2 Abs. 1 sind, können auf schriftlichen Antrag vom LSR als Mitglieder anerkannt werden.
  2. Beschlüsse zu Anträgen über die Anerkennung von Mitgliedern bedürfen
    1. der Zustimmung des LSR mit mindestens der Mehrheit der Stimmen der VertreterInnen der Mitglieder gemäß § 2 Abs. 1 und
    2. der Bekanntgabe auf der Homepage.
  3. Die Anerkennung von Mitgliedern endet durch Beschluss des LSR gemäß Absatz 2.

Zweiter Teil. LSR.

§ 4 Aufgaben des LSR.

  1. Der LSR ist das Organ der KSS.
  2. Der LSR nimmt die Aufgaben gemäß § 2 Abs. 2 wahr.

§ 5 Zusammensetzung des LSR.

  1. Der LSR besteht aus den VertreterInnen der Studierendenschaften. Sie sind gewählte VertreterInnen der Mitglieder gemäß § 2 Abs. 1 und § 3. Jedes Mitglied hat entsprechend der Anzahl der an seiner Hochschule immatrikulierten Studierenden bis zu vier VertreterInnen im LSR.
    Die Anzahl der Sitze ergibt sich wie folgt:
    bis 2.000 immatrikulierte Studierende ein Sitz,
    bis 9.000 immatrikulierte Studierende zwei Sitze,
    bis 20.000 immatrikulierte Studierende drei Sitze,
    über 20.000 immatrikulierte Studierende vier Sitze.
    Ergänzend dazu erhalten Mitglieder gemäß § 3 jeweils einen Sitz.
  2. Die SprecherInnen und die Beauftragten gehören dem LSR mit beratender Stimme an.

§ 6 Wahl des LSR.

  1. Die Mitglieder wählen ihre VertreterInnen in den LSR. VertreterInnen müssen Mitglied mindestens einer Studierendenschaft der Hochschulen im Freistaat Sachsen sein. Das Nähere regelt der jeweilige Studierendenrat.
  2. VertreterInnen haben zu den Sitzungen des LSR ein schriftlicher Nachweis für die jeweilige Stimme, welcher höchstens ein Jahr alt ist, bereitzuhalten.
  3. Einzelne VertreterInnen haben eine Stimme.
  4. VertreterInnen können ihre Stimme an ein Mitglied der Studierendenschaften der Hochschulen im Freistaat Sachsen übertragen. Dafür ist eine schriftliche Erklärung der Sitzungsleitung vorzulegen. Eine Übertragung ist nur für eine einzelne Sitzung oder einzelne Gegenstände zulässig.

§ 7 Sitzungen des LSR.

  1. Der LSR gibt sich eine Geschäftsordnung.
  2. Es finden mindestens 10 Sitzungen des LSR jährlich statt.
  3. Der LSR ist beschlussfähig, wenn die Sitzung ordnungsgemäß einberufen wurde und mehr als die Hälfte
    1. der Stimmen des LSR oder
    2. der Mitglieder der KSS
    anwesend ist.
  4. Mitglieder oder VertreterInnen gemäß § 6 können Anträge an den LSR stellen. Weiterhin hat jedes Mitglied einer der Studierendenschaften der Mitglieder der KSS das Recht, Anträge an den LSR zu stellen.
  5. Eine außerordentliche Sitzung des LSR ist einzuberufen
    1. wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes fordert,
    2. wenn ein Drittel aller VertreterInnen der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes fordern.
    Nach Zugang des Antrages gemäß Satz 1 haben die SprecherInnen die außerordentliche Sitzung des LSR innerhalb der nächsten zwei Wochen einzuberufen.

Dritter Teil. SprecherInnen.

§ 8 Aufgaben der SprecherInnen.

  1. Die SprecherInnen gemäß § 9
    1. vertreten die KSS nach außen und
    2. setzen die Beschlüsse des LSR um.
  2. Die SprecherInnen sind dem LSR rechenschaftspflichtig.
  3. Mitglieder des LSR sind durch die SprecherInnen umfassend über alle ihre Handlungen zu informieren. Dies gilt auch für Handlungen im Rahmen der Umsetzung der Beschlüsse gemäß Absatz 1 Nr. 2.
  4. Die SprecherInnen setzen die vorläufige Tagesordnung der Sitzung des LSR fest.
  5. Der LSR wird durch jedeN SprecherIn einzeln vertreten.

§ 9 Wahl der SprecherInnen.

  1. Die KSS wählt aus ihrer Mitte zwei gleichberechtigte SprecherInnen. Das Nähere regelt die KSS durch Ordnung.
  2. Die Amtszeit von SprecherInnen beträgt ein Jahr. Wiederwahl ist möglich.

Vierter Teil. Ausschüsse und Beauftragte.

§ 10 Ausschüsse.

Der LSR kann zur Entscheidungsfindung Ausschüsse einsetzen. Diese Ausschüsse sind dem LSR rechenschaftspflichtig. Die Ausschüsse können dem LSR Empfehlungen aussprechen. Das Nähere, insbesondere Zusammensetzung, Verfahren und Aufgaben regelt der LSR durch einen Beschluss.

§ 11 Beauftragte.

  1. Der LSR kann einzelne Personen mit der Erfüllung bestimmter Aufgaben beauftragen. Diese müssen nicht Mitglieder einer Studierendenschaft sein.
  2. Ein Studierendenrat kann rechtsgeschäftliche Erklärungen für die KSS abgeben, soweit ein Beschluss des LSR dies zulässt.

Fünfter Teil. Übergangs- und Schlussbestimmungen.

§ 12 Beschlussfassung und Änderung der Geschäftsordnung.

Die Geschäftsordnung sowie Geschäftsordnungsänderungen werden mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder beschlossen.

§ 13 Bekanntmachung und In-Kraft-Treten.

Die Geschäftsordnung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung im Amtsblatt des Freistaates Sachsen in Kraft. Alle vorhergehenden Satzungen treten damit gleichzeitig außer Kraft.

§ 14 Salvatorische Klausel.

  1. Sollten Teile dieser Geschäftsordnung rechtsunwirksam sein, hat dies keine Auswirkungen auf die übrigen Bestimmungen dieser Geschäftsordnung. Sie bleiben weiterhin gültig.
  2. Rechtsunwirksame Bestimmungen sind ihrem Sinn entsprechend auszulegen.
  3. Enthält diese Geschäftsordnung rechtsunwirksame Bestimmungen oder treten nachträglich Umstände ein, die dazu führen, dass Bestimmungen dieser Geschäftsordnung rechtsunwirksam werden, ist die Geschäftsordnung auf der nächsten beschlussfähigen Sitzung des LSR nach Bekanntwerden der Rechtsunwirksamkeit entsprechend zu ändern.