Wahlprüfsteine/Bundestagswahl/2013

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Auf die Inhalte dieser Seite wird mindestens Abeimbschnitt (Gegenstand) Wahlprüfsteine Bundestagswahl 2013 der Sitzung des LandessprecherInnenrat am 27. Juli 2013 verwiesen werden.

Wahlprüfsteine der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften für die Bundestagswahl 2013[Bearbeiten]

Bitte stellen Sie kurz ihre Vision(en) in Bezug auf die Entwicklung der Hochschullandschaft der Bundesrepublik Deutschland bis 2020 dar.

Welchen Stellenwert wird die Lehre in der kommenden Legislaturperiode einnehmen? In welchem Verhältnis soll die Lehre zur Forschung stehen? Wie möchte Ihre Partei dieses Ziel umsetzen?

Hochschulfinanzierung[Bearbeiten]

Wie soll der Hochschulpakt 2020 in der 3. Programmphase ausgestaltet werden? Ist er für die Lösung der finanziellen Herausforderungen der Hochschulen ausreichend? Welche alternativen Finanzierungsmodelle können Sie sich vorstellen?

Welche Bereiche sollten Ihrer Ansicht nach in einem bundesweiten einheitlichen Gesetz geregelt werden?Werden Sie sich für eine Bundesfinanzierung aller Hochschulen einsetzen? Wenn nein, warum? Wenn ja, wie stellen Sie sich eine Bundesfinanzierung von Hochschulen vor?

Wie positionieren Sie sich zu den Exzellenzwettbewerben in der Forschung und in der Lehre?

Bologna- Prozess und Studienreform[Bearbeiten]

Wie schätzen Sie die bisherige Umsetzung des Bologna- Prozesses ein? Welche weiteren Maßnahmen müssen zur Umsetzung und Zielerreichung berücksichtigt werden? Nehmen Sie Stellung zu folgenden Schwerpunkten:

a) Mobilität (Hochschulwechsel, Auslandsaufenthalte)
b) Employability

Welcher Betreuungsschlüssel soll in den kommenden fünf Jahren gelten? Wie positionieren Sie sich zur Differenzierung in Lehr- und Forschungsprofessuren oder ähnlichen Personalkategorien?

Glauben Sie, dass die nachfolgend aufgeführten Institutionen ausreichen, um die Hochschulen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses zu unterstützen? Wenn nein, welche Reformen schlagen Sie vor?

a) freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)
b) Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
c) Wissenschaftsrat (WR)
d) Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
e) Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD)
f) Deutsches Studentenwerk (DSW)
g) Akkreditierungsrat

Besteht aus Ihrer Sicht die Notwendigkeit, weitere Abschlussgrade außer Bachelor und Master zu verleihen? Falls ja, welche und für welche Gebiete?

Wie soll die Abgrenzung zwischen Bachelor-AbsolventInnen und AbsolventInnen der Beruflichen Ausbildung Ihrer Meinung nach geschärft werden?

Nach welchen Kriterien soll der Zugang zu einem Masterstudiengang geregelt werden? Soll die Anzahl der Studienplätze im Master geringer sein als im zugehörigen Bachelorstudiengang? Welche Kapazitäten erachten Sie relativ zu der Anzahl von Bachelorabschlüssen als notwendig?

Positionieren Sie sich, ob zum Erststudium auch ein Masterstudiengang zählt.

Qualitätssicherung[Bearbeiten]

Welche Form der Unterstützung sollten die Hochschulen erfahren, um die geforderte Einrichtung von Qualitätssicherungs-/Qualitätsmanagement-Systemen kompetent unternehmen zu können?

Wie positionieren Sie sich zum deutschen Akkreditierungswesen? Gibt es aus Ihrer Sicht Möglichkeiten zur staatlichen Finanzierung der Akkreditierungen, da diese bisher Mehrkosten für die Hochschulen verursachen?

Hochschulzugang[Bearbeiten]

Soll es ein bundeseinheitliches Gesetz geben, welches den Hochschulzugang regelt?

Welchen Stellenwert nimmt die Allgemeine Hochschulreife in Zukunft beim Zugang zur Hochschule ein? Sind Sie der Meinung, dass der Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2009 zum Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne staatliche Hochschulzugangsberechtigung zufriedenstellend umgesetzt wurde?

Ist die Vergabe von Studienplätzen durch die Stiftung für Hochschulzulassung adäquat? Wenn nein, welche Alternativen schlagen Sie vor? Wie soll die künftige Studienplatzvergabe bezahlt werden? Sollen Studienbewerber*innen an etwaigen Kosten beteiligt werden?

Soll es Vorgaben für Studienplatzkapazitäten für einzelne Fächer geben oder sollen dies die Hochschulen autonom entscheiden können?

Was werden Sie unternehmen, um das Phänomen „Bildungstrichter“ an deutschen Hochschulen zu überwinden?

Wie stehen Sie - unabhängig von der derzeitigen Rechtslage - zu Studiengebühren im Erststudium? Wie definieren Sie ein Erststudium?

Wie positionieren Sie sich zu Studiengebühren für Zweit- und Aufbaustudiengänge unter besonderer Berücksichtigung der neuen Studiengänge (konsekutive, nicht-konsekutive bzw. weiterbildende Masterstudiengänge)?

Hochschulweite Mitwirkungsrechte[Bearbeiten]

Welche Rolle spielt für sie die Verfasstheit der Studierendenschaft? Unterstützen sie die gesetzliche Verankerung der Verfassten Studierendenschaften?

Wie beurteilen Sie die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Studierenden und Angestellten an den Hochschulen? Wie stehen Sie zur Gruppenhochschule?

Welche Maßnahmen möchten Sie zur Förderung der Gleichstellung an Hochschulen ergreifen? Bedarf es gesonderter Frauenförderung?

Wie positionieren Sie sich zu möglichen Quoten, welche bei der Besetzung von Gremien und Stellen zur Anwendung kommen könnten?

Studienfinanzierung[Bearbeiten]

Erachten Sie die 2010 vorgenommene BAföG-Novellierung als ausreichend und angemessen? Falls ja, warum? Falls nein, wie sollte eine weiterführende Reform aussehen? Bitte positionieren Sie sich zu folgenden Reform-Forderungen1:

a) Abschaffung der Altersgrenze
b) Auszahlung des BAföG als Vollzuschuss ohne Darlehnsanteil
b) Elternunabhängige Förderung für alle Studierenden
c) Abschaffung des Leistungsnachweises gem. § 48 BAföG
d) Förderung des Teilzeitstudiums
e) Einführung verbindlicher Übergangsregelungen
f) Optimierung des Verwaltungsprozesses

Zur Zeit ist es für ausländische Studierende, die keinen Anspruch auf eine BAföG-Finanzierung haben, schwierig eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, was zu Problemen mit der Studien- und Lebensfinanzierung führt. Wie beurteilen Sie diese Problematik und wie planen Sie damit umzugehen?

Soziales[Bearbeiten]

Wo sehen Sie Verbesserungsmöglichkeiten, um die soziale Komponente des Bologna-Prozesses zu optimieren?

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um die Situation studierender Eltern zu verbessern? Nehmen Sie zu folgenden Faktoren Stellung:

a) Betreuungsplätze
b) Finanzierung
c) Prävention Studienabbruch

Wie lässt sich die Infrastruktur an den Hochschulen sowie das Lehrangebot verbessern, damit die Integration der Studierenden mit Beeinträchtigung gewährleistet werden kann?

Wie schätzen Sie den Bedarf an flexiblen Studienangeboten ein? Mit welchen Maßnahmen kann dieser Bedarf gedeckt werden?

Welche Studienbelastung in Arbeitsstunden sollten Vollzeitstudierende aus Ihrer Sicht pro Woche leisten?

Die enorme psychische Belastung unter Studierenden führt noch immer zu einer großen Nachfrage der psycho-sozialen Beratungsangebote. Wie wollen sie damit umgehen?

Welchen Stellenwert haben die Studentenwerke Ihrer Meinung nach? Wie stellen Sie sich eine adäquate Finanzierung dieser vor?

Wie wollen Sie den gestiegenen Mietpreisen in den deutschen Hochschulstandorten in der kommenden Legislaturperiode begegnen?

Sollte die studentische Krankenversicherung Ihrer Meinung nach auch über das vollendete 30. Lebensjahr hinaus gewährt werden? Begründen Sie bitte Ihre Position.

Die Situation der studentischen Beschäftigten (SHK) ist in der Bundesrepublik momentan sehr uneinheitlich und die Ausgestaltung von Anstellungsverhältnissen obliegt nicht selten willkürlichen Auslegungen der Hochschulen. Sollte es eine gesonderte gesetzliche Regelung für SHK in den wissenschaftlichen Einrichtungen geben? Wenn ja, wie sollte diese ausgestaltet werden?

Antworten der Parteien[Bearbeiten]

  • Die Linke
  • Die Grünen